Der Weg schiebt sich beim Gehen unter die Füsse. Charles Eisenstein

Dieser Text ist mir begegnet und ich empfehle ihn als hochkarätig und sehr hörenswert.

https://www.youtube.com/watch?v=-Bwon4xdDX0

 

Ein hoch interessanter Text zum Thema Eigenverantwortung und Mut. Seine Sicht auf das Opfer-Täter-Narrativ und seine Betrachtungsmöglichkeit, ist eine spannende. Macht und Ohnmacht bedingen einander, sowie Opfer und Täter sich bedingen. Steigt einer aus, oder werden die Regeln geändert, verändert sich alles. So kann eine Ohn»macht»situation zu einer Initiation werden. Eine Initiation kann als eine Art Reifeprüfung gesehen werden, ein Moment, in dem man über sich hinauswächst. In Zeiten wie den jetzigen sind diese Momente keine grossartigen, aufsehenerregenden und das grosse Spiel verändernde Möglichkeiten. Doch es sind Möglichkeiten, das Jetzt von einzelnen Menschen tiefgreifend zu verändern.

 

Wir haben immer verschiedene Möglichkeiten zu handeln. In kollektiv erlebten Krisen, kommt niemand darum herum, für sich eine Entscheidung zu treffen. Grundsätzlich haben wir immer drei Möglichkeiten, mit einer Situation umzugehen. Angriff, Verteidigung oder den Todstellreflex. Der Todstellreflex geht einher mit der Ohnmacht, der Überforderung. Das System schaltet ab. Die sogenannte Vogelstrausstaktik. Abwarten, Teetrinken und hoffen, dass die Situation irgendwie vorbeigeht und am liebsten so, dass es zum eigenen Besten ist. Eine andere Art ist, so lange zu warten, bis die Seite des Siegers zu erkennen ist und sich dann dieser anzuschliessen. Das ist eine klare Form, die Verantwortung an andere Menschen abzugeben, in der Hoffnung, diese mögen mutig genug sein, oder am besseren Hebel, oder am richtigen Ort. Jede Entscheidung kann eine Waage zum Kippen bringen.
Die Frage ist: «Kannst du dieser Mensch sein?».

 

Charles Eisenstein bringt diese Diskrepanz und die darin enthaltene Chance in seinem Text auf tiefgründige Weise auf den Punkt und bietet damit eine Entscheidungsmöglichkeit an.

 

Dann bin ich durch eine ungeplanten «Zufall», was natürlich nicht möglich ist, da Zufälle immer ungeplant sind oder zumindest vordergründig so scheinen, was sich aber bei genauerer Betrachtung oft als das enttarnt, nämlich in viel grösserer Betrachtung, gar kein Zufall zu sein. Also ich bin vor einigen Tagen in Lindau gelandet und dort, genauer gesagt, in einer Buchhandlung. Respektive zuerst im Wohnzimmer der Buchhandlung, dass trotz restriktiver C-Massnahmen, die Möglichkeit bot, sich zu setzen und zu schmökern. Dort bin ich einem wirklich feinen Buch, respektive letztendlich mehreren Büchern, begegnet. Ich als Bücherjunkie schaffte es nicht, sie nicht zu kaufen. Diese Bücher offenbaren sich bereits jetzt nach wenigen Tagen als wahre Schätze. So hat dieser «Zufall», der auf Grund einer mühsamen Situation erst entstanden ist, zu einer Reihe von wunderbaren daraus erst resultierenden Möglichkeiten geführt. Ja so ist das Leben. Jede ohnmächtige oder mühsame Situation hat die Chance, eine wunderbare Situation nach sich zu ziehen.

 

Eines der wunderbaren Bücher ist das Buch von Eva-Maria Altenmöller, über die Kunst, an das Gute zu glauben (auch wenn so ziemlich alles dagegen spricht) und über die ebenso schöne wie nützliche Kunst, sich selbst treu zu bleiben. Das Buch heisst: Der Club der Idealisten. Diese wunderbar unangepassten Gegen-den-Strom-Schwimmer, die sich auch dann noch beharrlich für das engagieren, was ihnen wichtig und richtig erscheint, wenn die Erfolgsaussichten nicht eben rosig sind. Mit ihrem inneren Kompass, ihrem feinen Gespür für richtig und falsch, vernünftig und unvernünftig, gerecht und ungerecht sind sie überall – wenn auch meist inkognito – unterwegs und sorgen dafür, dass dieser Globus bewohnbar bleibt.

 

Eine gewagte Aussage, doch die ersten Seiten dieses wunderbar, humorvoll geschriebenen Buches zeigen auf, dass dies durchaus eine Wahrheit sein kann.

 

Aus der Inspiration des Buches, ist mit Stefan zusammen, ein wunderbares Seminarangebot entstanden, welches durchaus eine neue Betrachtungsweise und damit verbundene Möglichkeiten, zum Thema «BerührtSEIN» bietet.

Und genau darum geht es in dieser «verrückten» Zeit – die Sinne auf allen Ebenen zu weiten, sich wahrzunehmen und Verantwortung zu übernehmen. Beide erwähnten Schriftsteller können hierbei Inspiration und Vorbild sein. Sei dir dabei bewusst, dass DEINE mutige Entscheidung, die Waage zum Kippen bringen kann, und zwar auf die Seite von mehr Frieden und Liebe auf der Welt. Selbstwirksamkeit, Schöpferkraft und Manifestation sind viel verwendete Begriffe unserer Zeit. Jeder dieser Begriffe setzt die Eigenverantwortung voraus. Dies kann niemand für uns übernehmen. Genau genommen, kann gar nichts von niemandem für uns übernommen werden. Die Frage ist, ob uns dies in seiner letztendlichen Konsequenz bewusst ist und welches Potenzial darin enthalten ist.

 

Jeder Krieg und jeder Frieden, entsteht in uns drin. Stefan Hiene schreibt hierzu: «Es gibt keinen Frieden in der Welt. Die Welt wird immer das sein, was in dir ist. Der Drang nach Frieden im Aussen ist die Verdrängung des inneren Friedens…..»

Udo Lindenberg singt, stell dir vor es ist Frieden und jeder geht hin. Mit dem Song «Wir ziehen in den Frieden», ruft Udo Lindenberg zu einer aktiven Friedensbewegung auf. Den Utopien sind zum *Vorverlegen* da.
https://www.youtube.com/watch?v=oeFwTPyhY8Y

 

Und da kommt nun wieder Eva-Maria Altenmöller ins Spiel, ohne Idealismus schaffen wir es nicht, mutige Schritte in genau diese Richtung zu gehen - den inneren und damit den äusseren Frieden. Es heisst nicht umsonst Friedens»bewegung».

 

Ich freue mich, wenn auch du dich inspirieren und ermutigen lässt.
Herzlichst Christiane - Weltenwandlerin

lilaDuft

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für Körper & Geist & Seele